Gemeinsam im virtuellen Boot

Osnabrück. Knapp 50 Sportlerinnen und Sportler aus des Osnabrücker Rudervereins (ORV) und der ortsansässigen Schulen nahmen in den letzten an den letzten zwölf Wochen an der dezentralen ErgoChallenge des ORV teil. Wöchentlich gab es eine sportliche Aufgabe zu bewältigen, die zu Hause auf dem Ruder-Ergometer gefahren werden musste. 

Bereits kurz nach dem Lockdown Anfang März hatte Stützpunkttrainer Martin Schawe alle verfügbaren Ergometer des Vereins und der Schulen an die Sportlerinnen und Sportler nach Hause verteilt. Aufgrund dieses logistischen Kraftaktes konnten Osnabrücks Ruderer im Homeoffice weiterrudern, wenn auch nur auf dem Trockenen. In täglichen Videochats und -konferenzen blieben sie mit ihrem Trainer verbunden, der so auch Tipps zur technischen Verbesserung geben konnte. 

Angefangen vom B-Junioren bis hin zur Olympia-Aspirantin saßen somit 50 Sportlerinnen und Sportler gemeinsam im virtuell vernetzen Boot. „Um das oftmals monotone und wenig geliebte Ergometerrudern etwas abwechslungsreicher zu gestalten, gab es jede Woche eine bestimmte Aufgabe bei der sich alle untereinander messen konnten“, sagt Trainer Martin Schawe. Zur Ermittlung der Wochen- und Gesamtsieger mussten die Ergebnisse als Selfie an den Trainer gemeldet werden. Aufgrund der unterschiedlichen Vorgaben kamen dabei sowohl die Sprintspezialisten, als auch die Ausdauertypen voll auf ihre Kosten. Es wurden Distanzen zwischen 100 und 12.000 Metern bewältigt. 

Nach jeder Woche wurden der/die Wochensieger/-siegerin gekürt und man konnte sich Punkte für die Gesamtwertung errudern. Am Ende kam es dann bei den Damen sowie bei den Herren zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die forderen Platzierungen. 

Ganz oben bei den weiblichen Teilnehmerrinnen konnte sich Fleur Wollschläger vom Ratsgymnasium platzieren. Bei den männlichen Teilnehmern siegte Friedrich Amelingmeyer. „Insgesamt war es sehr erfreulich, wie viele Sportlerinnen und Sportler jede Woche ihren Wert eingereicht haben und somit auch in der Corona-Zeit den Wettkampf und das Training nicht vernachlässigt haben“, resümiert Martin Schawe. 

Weiblich

Männlich

1. Fleur Wollschläger

1. Friedrich Amelingmeyer

2. Lotte Arndt

2. Simon Große Beilage

3. Pia Goldmeyer

3. Lukas Schwanke